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Immatrikulation von Gerh. Fried. Keegebein

Transkription normierte Angaben
Semester: 1758 Ost.
Nummer: 27
Datum: - . 10 . 1758
Vorname: Gerh. Fried. Gerhard Friedrich
Nachname: Keegebein Kegebein
Herkunft: Meckl. Mecklenburg
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Harald Kaegebein, am Fri Oct 29 00:00:00 CEST 2010
Kegebein, Georg, auch Gerhard (1737 – 1813)
Georg Friedrich Kegebein wurde 1737 in Hinrichshagen bei Woldegk als Sohn des Hinrichshagener Pastors Friedrich Kegebein und dessen Ehefrau Regina Dorothea Grantzow geboren.
Georg Friedrich Kegebein studierte 1758 in Rostock und 1761 – 1764 in Jena Jura und bestand 1770 in Neustrelitz mit 33 Jahren das Advokaten-Examen. G. F. Kegebein ließ sich in Neustrelitz als Kanzlei-Advokat nieder und schlug sich mit juristischem Kleinkram durchs Leben.
Daneben widmete er sich der Schriftstellerei. Er veröffentlichte 1793 in Neustrelitz „Geistliche Lieder, Fabeln und Oden“ im Selbstverlag, da keiner seine Elaborate veröffentlichen wollte. Das 140 Seiten umfassende Band widmet er seinem Landesherren Adolf Friedrich IV. Weitere Veröffentlichungen waren „An dem Grabe der Fatime im Frühjahr“.
Von seinen Zeitgenossen wurde G. F. Kegebein als etwas beschränkt und schrullig eingeschätzt. Später wurde er wegen Geistesschwäche entmündigt.
G. F. Kegebein verstarb am 26. September 1813 in Sabel bei Burg Stargard auf dem Gut seines Bruders Henning Wilhelm Kegebein.
Fritz Reuter (1810-1874) war von der Person G. F. Kegebeins so beeindruckt, dass er ihm in seinem Werk "Olle Kamellen VI: Dörchläuchting“ 1866 im dritten Kapitel ein literarisches Denkmal als „Avkaten Kägebein“ setzt.

Herausgegeben im Auftrag des Rektors der Universität Rostock von Kersten Krüger.
Rostock, online seit 2010.

(Liste der Mitwirkenden)

Kontakt:
Universitätsarchiv
universitaetsarchiv(at)uni-rostock.de

Weitere Informationen

GND: 120907704
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