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Immatrikulation von Adolf Groth

Transkription normierte Angaben
Semester: 1873 WS
Nummer: 2
Datum: 15 . 10 . 1873
Vorname: Adolf
Nachname: Groth
Studienfach: Philologie Philologie
Staatsangehörigkeit: Mecklenburg
Geburtsort: Schwerin
Wohnort der Eltern: Schwerin
Vater: Advocat
Geburtsdatum: 21 . 2 . 1855
Religion: evangelisch-lutherisch Evangelisch-Lutherisch
Geschlecht: männlich
Schule: Schwerin
Besuchte Universitäten: Göttingen
Bemerkungen: -

Nutzerkommentare

Christoph Wegner, am Fri Nov 22 17:37:00 CET 2013
Adolf Groth (geb. 21.2.1855 in Schwerin i. M., gest. ??) studierte von Michaelis 1872 bis Ostern 1878 Philologie in Göttingen, Rostock, Leipzig und Straßburg; dazwischen war er jedoch längere Zeit als Hauslehrer tätig, teils auf einem Gut im Elsaß, teils in Florenz und Paris; in Straßburg promovierte er 1878 auf Grund seiner Abhandlung: „De M. Terenti Varronis de lingua Latina librorum codice Florentino“ und bestand dort im Juni 1879 das examen pro facultate docendi, nachdem er bereits seit Ostern 1878 als Probekandidat, wissenschaftlicher Hilfslehrer und Adjunkt am dortigen Kaiserlichen Lyceum beschäftigt gewesen war; an dieser Anstalt verblieb er bis Michaelis 1880, wo er einem Rufe an die Kaiserl. Japanische Universität zu Tokyo Folge leistete; dort wirkte er zunächst zwei Jahre als Lehrer an der Vorschule der medizinischen Fakultät und dann unter Beibehaltung dieses Amtes gleichzeitig als Professor der deutschen Sprache an der literatischen Fakultät; im Januar 1886 kehrte er nach Deutschland zurück und privatisierte seitdem, bis er zu Michaelis 1887 an das Kgl. Luisengymnasium in Berlin berufen wurde.

Herausgegeben im Auftrag des Rektors der Universität Rostock von Kersten Krüger.
Rostock, online seit 2010.

(Liste der Mitwirkenden)

Kontakt:
Universitätsarchiv
universitaetsarchiv(at)uni-rostock.de

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GND: 11687502X
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