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Immatrikulation von Wilhelm Vocke

Transkription normierte Angaben
Semester: 1906 SS
Nummer: 96
Datum: 27 . 4 . 1906
Vorname: Wilhelm
Nachname: Vocke
Studienfach: jur. Jura
Staatsangehörigkeit: Bayer
Geburtsort: Aufhausen Schwaben
Wohnort der Eltern: Ansbach
Vater: Kgl. Pfarrer +
Geburtsdatum: 9 . 2 . 1886
Religion: ev. luth. Evangelisch-Lutherisch
Geschlecht: männlich
Schule: Ansbach
Besuchte Universitäten: Erlangen
Bemerkungen: -
exmatrikuliert: ja , am 1 . 8 . 1906

Nutzerkommentare

Kay Müller, am Sun Oct 23 00:00:00 CEST 2011
Wilhelm (August Theodor) Vocke (geb. am 9.2.1886 in Aufhausen (heute zu Forheim, Kr. Donau-Ries), gest. am 19.9.1973 in Frankfurt/Main) war Bankfachmann. Der Pfarrerssohn studierte 1904-08 Philosophie, Nationalökonomie und Rechtswissenschaften in Erlangen, Rostock, Berlin und Göttingen und wurde 1908 in Erlangen zum Dr. jur. promoviert. 1913-18 leitete er das Bankenreferat im Reichsamt des Innern. Seit 1919 als Geheimer Finanzrat Direktoriumsmitglied der Reichsbank, wurde er 1939 entlassen, als er sich weigerte, weitere Rüstungskredite zu verantworten. 1930-38 war er auch stellvertretendes Verwaltungsratsmitglied der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. 1945 wurde V. stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Reichsbankleitstelle für die britische Zone in Hamburg. 1948-58 war er Präsident des Direktoriums der Bank deutscher Länder, die 1957 in die Deutsche Bundesbank überführt wurde. Seit 1950 gehörte er auch dem Verwaltungsrat der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich an. V. war sowohl an der Überwindung der Inflation 1923 als auch an der Währungsreform 1948 maßgeblich beteiligt.

Herausgegeben im Auftrag des Rektors der Universität Rostock von Kersten Krüger.
Rostock, online seit 2010.

(Liste der Mitwirkenden)

Kontakt:
Universitätsarchiv
universitaetsarchiv(at)uni-rostock.de

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GND: 118768832
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