zum Seitenanfang

Immatrikulation von Eugen Kamecke

Transkription normierte Angaben
Semester: 1896 SS
Nummer: 28
Datum: 20 . 04 . 1896
Vorname: Eugen
Nachname: Kamecke
Studienfach: iur. Jura
Staatsangehörigkeit: Westpreussen
Geburtsort: Danzig
Wohnort der Eltern: Rostock
Vater: Garnisonverwaltungsinspektor
Geburtsdatum: 05 . 12 . 1877
Religion: evang. Evangelisch
Geschlecht: männlich
Schule: Thorn, Lüneburg
Besuchte Universitäten: -
Bemerkungen: -

Nutzerkommentare

Uwe Steinhoff, am 06. Jun 2012
Eugen Kamecke wurde Reichsgerichtsrat in Leipzig, seine Tätigkeit am V. Strafsenat während der NS-Zeit wird in der Literatur erwähnt.
Im Sommer 1945 wurde Kamecke zusammen mit 38 Reichsgerichtsräten vom NKWD verhaftet und ins sowjetische Speziallager Mühlberg verbracht, wo aufgrund der besonders schlechten Behandlung bis auf 4 alle Reichsgerichtsräte ums Leben kamen. Eugen Kamecke starb dort am 12.05.1946.
Literatur:
1. Bernward Dörner: "Heimtücke": das Gesetz als Waffe: Kontrolle, Abschreckung und Verfolgung in Deutschland 1933-1945. Schöningh, 1998, S. 309
2. Initiativgruppe Lager Mühlberg e. V. (Hrsg.): Totenbuch – Speziallager Nr. 1 des sowjetischen NKWD, Mühlberg/Elbe. Mühlberg/Elbe. 2008.

Herausgegeben im Auftrag des Rektors der Universität Rostock von Kersten Krüger.
Rostock, online seit 2010.

(Liste der Mitwirkenden)

Kontakt:
Forschungsstelle Universitätsgeschichte
E-Mail: matrikelportal(at)
uni-rostock.de