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Immatrikulation von Adolph Wilbrandt

Transkription normierte Angaben
Semester: 1855 Jul.
Nummer: 32
Datum: 17 . 04 . 1856
Vorname: Adolph
Nachname: Wilbrandt
Studienfach: Rechte Jura
Staatsangehörigkeit: Mecklbg. Schwerin
Geburtsort: Rostock
Wohnort der Eltern: Rostock
Vater: Professor
Geburtsdatum: 24 . 08 . 1837
Religion: evang. Luther. Evangelisch-Lutherisch
Geschlecht: männlich
Schule: Rostock
Besuchte Universitäten: -
Bemerkungen: -

Nutzerkommentare

Herbert A. Peschel, am 11. Jul 2012
Adolf Wilbrandt war ein Sohn des Prof. Dr. Theodor Christian Ludwig Wilbrandt [*1801 Neuenkirchen bei Wittenburg -1867 in Warnemünde] der Aesthetik, neueren Geschichte und Geschichte an der Rostocker Universität. Adolf Wilbrandt selbst ist bekannt für einige Novellen, u.a. "Die Geschwister von Portonevere", erschienen 1870 in "Daheim"; "Die Reise nach Freienwalde", erschienen 1869 in dem von J.Rohdenberg und Dohm heraus gegebenen "Salon". Er studierte in Rostock, Berlin und München, wo er später 2 Jahre Mitredacteur der Brater´schen Süddeutschen Zeitung war und auch nach Lösung dieses Verhältnisses seinen dauernden Aufenthalt hatte. Im Herbst 1870 sollte er nach Berlin übersiedeln. Von einem Adelstitel "von Wilbrandt", wie im vorstehenden Kommentar genannt, finde ich keinen Hinweis!
Kay Müller, am 23. Okt 2011
Adolf von Wilbrandt (geb. am 24.8.1837 in Rostock, gest. am 10.6.1911 in Rostock) war Schriftsteller und Theaterdirektor. W., Sohn Christian W.s, studierte Rechtswissenschaften, Kunstgeschichte und Geschichte in Rostock, Berlin und München, wurde 1859 in Rostock zum Dr. phil. promoviert und war seit 1861 Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“, dem Organ des Nationalvereins. Er lebte dann als freier Schriftsteller in Berlin, Frankfurt/Main, Rom und München und ging 1871 nach Wien. 1881-87 war W. Direktor des Hofburgtheaters und kehrte anschließend nach Rostock zurück. 1884 wurde er nobilitiert.

Herausgegeben im Auftrag des Rektors der Universität Rostock von Kersten Krüger.
Rostock, online seit 2010.

(Liste der Mitwirkenden)

Kontakt:
Forschungsstelle Universitätsgeschichte
E-Mail: matrikelportal(at)
uni-rostock.de

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GND: 118807250
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