zum Seitenanfang

Immatrikulation von Erwin Braun

Transkription normierte Angaben
Semester: 1947 WS
Nummer: 284
Datum: 27 . 9 . 1947
Vorname: Erwin
Nachname: Braun
Studienfach: Jura Jura
Geburtsort: Königsberg (Pr.)
Geburtsjahr: 1921
Religion: ev. Evangelisch
Geschlecht: männlich
Staatsangehörigkeit: deutsch
Wohnort der Eltern: Rostock
Vater: Arbeiter
Schule: Vorst. Oberschule Königsberg
Reifezeugnis vorgelegt: -
Besuchte Universitäten: -
exmatrikuliert: ja , am 15 . 10 . 1951
gestrichen: ja , am 24 . 4 . 1951
Anmerkung der Bearbeiter: Eintrag Reifezeugnis: "befindet sich in Königsberg"

Nutzerkommentare

Im Zeitraum nach 1945 können Kommentare nur von den Bearbeitern des Matrikelportals eingegeben werden.

MPR, am Wed Nov 18 11:26:35 CET 2015
Erwin Braun (gest.: 5.11.2004) gehöre seit 1968 dem VERS an. 1940 wurde er Soldat und kam an die Ostfront. Er überlebte 11 Verletzungen und war bei Kriegsende im Lazarett. Nach seiner Entlassung ging er nach Mecklenburg, wo er 1946 das Studium der Rechte in Rostock begann. Nach dem Examen ging er als juristischer Mitarbeiter zur „Reichsbahn“ der DDR (1952), ab 1957 in die Abteilung Recht des Ministeriums für Verkehrswesen. Am 29.6.1961 wurde er verhaftet und zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Nach über 6 Jahren wurde er „freigekauft“. Nach absolvieren des Referendariates arbeitete er für die Bundesbahndirektion Frankfurt/Main als Jurist. 1986 ging er als Bundesbahndirektor in Rente.

Herausgegeben im Auftrag des Rektors der Universität Rostock von Kersten Krüger.
Rostock, online seit 2010.

(Liste der Mitwirkenden)