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Immatrikulation von Wilhelm Witt

Transkription normierte Angaben
Semester: 1891 SS
Nummer: 74
Datum: 30 . 04 . 1891
Vorname: Wilhelm
Nachname: Witt
Studienfach: jura Jura
Staatsangehörigkeit: Mecklenburg
Geburtsort: Wismar
Wohnort der Eltern: Wismar
Vater: Rechtsanwalt
Geburtsdatum: 16 . 07 . 1869
Religion: ev. Evangelisch
Geschlecht: männlich
Schule: Wismar
Besuchte Universitäten: Berlin, Tübingen, Berlin, Heidelberg, Berlin
Bemerkungen: -

Nutzerkommentare

Martin H. Beyersdorff, am 04. Apr 2020
Wilhelm Witt (* 16. Juli 1869 in Wismar; † nach 1937) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Er schlug als Sohn eines Rechtsanwalts die juristische Laufbahn ein. Er legte 1892 die erste Staatsprüfung ab mit „Auszeichnung“, die zweite 1896 mit „Auszeichnung“. Er wurde im selben Jahr Assessor. Zu Beginn des Jahres 1900 wurde er als Amtsrichter sowohl im Justizministerium Schwerin als auch am AG Ludwigslust tätig. 1903 wurde er zum Rat am LG Schwerin ernannt und wurde 1914 dessen Direktor. Juli 1915 stieg er zum Rat am OLG Rostock auf, im Oktober zum Reichsgerichtsrat. 1928 wurde er Senatspräsident. Er überstand den Regimewechsel und trat erst am 1. Juli 1937 in den Ruhestand. Eine Berufung an den Staatsgerichtshof zum Schutz der Republik lehnte er ab, da er diesen Staat nichts schützen wollte.[1][2]

[Ergänzung: Wilhelm Heinrich Carl Witt]

Herausgegeben im Auftrag des Rektors der Universität Rostock von Kersten Krüger.
Rostock, online seit 2010.

(Liste der Mitwirkenden)